Bulgarien blickt auf eine 1300-jährige Geschichte zurück.
Bulgarien besitzt etwa 2% vom gesamteuropäischen Territorium, aber dafür über 40 000 Kulturdenkmäler (9 davon stehen auf der Liste des UNESCO-Welterbes), 36 Kulturschutzgebiete, 160 Klöster, 330 Museen und Galerien.
Die Ureinwohner in den Gebieten des heutigen Bulgariens haben zahlreiche Denkmäler unterschiedlicher Epochen hinterlassen: uralte Fundgegenstände, thrakische Grabstätten, Fundobjekte vom römischen Zeitalter, Denkmäler aus dem I. und II. Bulgarischen Königreichs, Architekturdenkmäler von der Nationalen Wiedergeburt, die teilweise das Aussehen vieler Städte bis heute noch prägen.
Die Thraker in diesen Gebieten haben die wunderschönen Grabstätten bei Kazanlak und Sveschtari und die 15 neu entdeckten Grabstätten im Tal der Thrakischen Könige hinterlassen.
Im Jahr 2000 haben Wissenschaftler die Grabstätte im Dorf Starossel bei Plovdiv und das thrakische Schloss neben der Festung "Preperek" bei Kardzali entdeckt.
Kulturtourismus in Bulgarien
Kulturdenkmäler in Bulgarien auf der Liste des UNESCO-Welterbes
- 1979 - K - Die Kirche von Bojana (?) bei Sofia mit Wandmalereien von 1259.
- 1979 - K - Felsrelief des Reiters von Madara - Madarski Konnik (vom Anf. des VIII Jh.)
- 1979 - K - Felskirchen von Ivanovo bei Russe (XI - XIV Jh.)
- 1979 - K - Thrakergrab von Kasanlak (IV - III Jh. v. u. Z.)
- 1983 - K - Die Altstadt von Nessebar
- 1983 - N - Biosphärenreservat Srebarna
- 1983 - N - Nationalpark Pirin
- 1983 - K - Rila Kloster (X Jh.)
- 1985 - K - Thrakergrab von Sveschtari (vor etwa 2300 Jahren)











