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Plovdiv ist die zweitgrößte bulgarische Stadt (376 276 Einwohner, 160 m über dem Meeresspiegel). Plovdiv liegt im westlichen Teil der Oberen Thrakischen Ebene. Die Stadt ist 150 km von Sofia, 19 km von Assenovgrad, 85 km von Pamporovo und etwa 90 km von Stara Zagora entfernt.
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Plovdiv ist die zweitgrößte bulgarische Stadt (376 276 Einwohner, 160 m über dem Meeresspiegel). Plovdiv liegt im westlichen Teil des Oberen Thrakia Tals. Die Stadt ist 150 km von Sofia, 19 km von Assenovgrad, 85 km von Pamporovo und etwa 90 km von Stara Zagora entfernt.
Plovdiv hat eine über 24 Jahrhunderte alte Geschichte.
Entstanden als thrakische Siedlung auf einer der ältesten Straßen zwischen Orient und Okzident, wurde sie im Jahre 372 v. Chr. von Philip II. von Mazedonien, dem Vater Alexanders des Großen, als Stadt Philippopolis aufgebaut und später von den Römern in Trimontium (Stadt der drei Hügel) umbenannt. Unter römischer Herrschaft entwickelte sich Philipopolis zu einem Zentrum des wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Lebens der Provinz Thrakien. Aus dieser Zeit stammen das alte Forum, das Stadion, das Amphitheater und viele Fragmente wie Mosaike, Säulen und Reliefs. In dem heute restaurierten Antiken Theater aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. finden im Sommer Vorstellungen statt.
Während der nächsten zwei Jahrhunderte wurde Trimontium oft zerstört, von Hunnen und gotischen Stämmen in Brand gesetzt. Am Ende des 6. Jahrhunderts besiedelten die Slawen das Gebiet und nannten die Stadt Puldin oder Pulpudeva. Im Jahr 815 wurde die Stadt Puldin in den Grenzen Bulgariens unter Khan Krum eingeschlossen. Im Jahr 1364 fiel Puldin unter Osmanischen Herrschaft und trug den Namen Phillibe. Aus der Zeit der türkischen Herrschaft stammen einige Moscheen und der Uhrturm im Zentrum von Plovdiv. Er ist einer der ältesten in Europa. Während der nationalen Wiedergeburt im 18. Jh. spielt Plovdiv eine große Rolle beim Wiedererlangen der politischen und ökonomischen Unabhängigkeit Bulgariens. Die Kirchen der Hl. Elena und des Hl. Dimiter (1831), die Kirche der Hl. Konstantin und Elena (1832) und die Mitropolitenkirche der Hl. Marina (1854) zeigen den wiedergewonnenen Einfluss der Religion. Sehenswert sind auch die einzigartigen, durch den europäischen Barock beeinflussten Häuser in der Altstadt.
Die sechs Hügel und der Fluss Mariza verliehen der Stadt Plovdiv eine einzigartige Atmosphäre. Die Altstadt von Plovdiv breitet sich auf drei Hügeln aus. Die anderen drei sind: Sahat-Tepe mit dem Glockenturm, Bunardzhika (Bunardjika) mit dem Denkmal des russischen Soldats Aljoscha und der Dzhandem (Djandem)-Tepe. Der Fluss Mariza spaltet die Stadt in zwei Teilen auf, die durch 6 Brücken verbunden werden.
Folgende Festivals und Veranstaltungen finden in Plovdiv statt:
Die Internationale Plovdiver Messe findet zwei Mal im Jahr statt:
Der Flughafen Plovdiv (z. Z. keine Linienflüge) ist 18 km von der Stadt entfernt.
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