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Geschichte
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Zypern ist zugleich die östlichste und südlichste Insel im Mittelmeer und liegt im Schnittpunkt von drei Kontinente und uralten Seewege, die das Orient und Okzident verbinden.
Ausgrabungen bezeugen die Existenz einer weit entwickelten Zivilisation schon in der Jungsteinzeit und der Bronzezeit.
Die ersten geschichtlichen Beschreibungen aus dem Jahre 1450 v. Chr. findet man in Ägypten. Zwischen 1400 und 1200 v. Chr. bringen die Mykener und Achäer aus Griechenland ihre Sprache, Religion und Bräuche nach Zypern. Klöster und Kirchen vor allem im Troodos-Gebirge wahren diese bis heute.
Über Jahrhunderten wechselten verschiedene Völker, wie die Assyrier, Perser, Venezianer und sogar Kreuzritter ihre Herrschaft bis im Jahr 1571 n. Chr. das Osmanische Reich die Insel eroberte und bis 1878 hielt.
Der Apollo-Tempel, das Kourion und die Königsgräber bei Paphos, die Ruinen von Amathous und die Johanniter Festung Kolossi bei Limassol, die Ausgrabungen von Kition und das Aquädukt bei Larnaca, die Festung Hilarion und das gotische Kloster Bellapais bei Kyrenia, sowie die Festungsmauer von Nicosia sind heute Zeugen dieser Zeiten.
Im Jahre 1925 fiel Zypern unter der Kolonialherrschaft von Großbritannien. Nach seiner Unabhängigkeit 1960 entwarf die Regierung die neue Verfassung, die eine Beteiligung der griechischen und türkischen Zyprioten entsprechend der Bevölkerungsanteil vorsah. 1963 zogen sich die türkischen Regierungsmitglieder zurück und die Institutionen beschränkten sich zunehmend auf die Angelegenheiten der griechischen Zyprioten.
Nachdem die Türkei 1974 im Norden der Insel einmarschierte, kam es zu Massenmigrationen von Griechen und Türken. Durch eine Grenzlinie, die heute von Truppen der Vereinte Nationen bewacht ist, teilt sich die Insel in den südlichen zwei Dritteln wo griechische Zyprioten leben, die ca. 85 Prozent der Inselbevölkerung sind und im nördlichen Drittel bewohnt von türkische Zyprioten, Armenier und andere ethnische Gruppen, viele sind Einwanderer vom Festland der Türkei. Beide Teile Republik Zypern und Türkische Republik Nord-Zypern (TRNC), die jedoch von UN nicht anerkannt ist, haben ihre eigenen Parlament und Gerichtssystem. Nach Jahre der Entfremdung und Spannung zwischen beide Teile wurden vor allem seit 1998 verschiedene Verhandlungen, geleitet von westliche Politiker, über die gemeinsame Zukunft der Insel geführt.
Am 1. Mai 2004 wurde Zypern als geteiltes Land Mitglied der EU.
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