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Sehenswürdigkeiten in Zypern
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Zwischen 1400 und 1200 v. Chr. bringen die Mykener und Achäer aus Griechenland ihre Sprache, Religion und Bräuche nach Zypern. Klöster und Kirchen vor allem im Troodos-Gebirge wahren diese bis heute. Über Jahrhunderten wechselten verschiedene Völker, wie die Assyrier, Perser, Venezianer und sogar Kreuzritter ihre Herrschaft bis im Jahr 1571 n. Chr. das Osmanische Reich die Insel eroberte und bis 1878 hielt. Der Apollo-Tempel, das Kourion und die Königsgräber bei Paphos, die Ruinen von Amathous und die Johanniter Festung Kolossi bei Limassol, die Ausgrabungen von Kition und das Aquädukt bei Larnaca, die Festung Hilarion und das gotische Kloster Bellapais bei Kyrenia, sowie die Festungsmauer von Nicosia sind heute Zeugen dieser Zeiten. Der Apollo-TempelDer Heiligtum des Apollo Hylates (Gott der Wälder) liegt ca. 3,5 km westlich von Kourion an der Straße nach Paphos. Apollo wurde hier von 8. Bis 4. Jh. v. Chr. verehrt und galt als Beschützer von Kourion. Ein Teil des Tempels, die Cella, die Säulenreihe und die Basis, sind restauriert. KourionDie antike Stätte befindet sich ca. 20 km westlich von Limassol an der Straße nach Paphos. Die Ausgrabungen des Stadtkönigreiches sind eine der bedeutendsten und eindrucksvollsten der Insel. Das griechisch-römische Theater aus dem 2. Jh. v. Chr. ist restauriert und bietet eine einmalige Atmosphäre für den dortigen Musik- und Theaterveranstaltungen. Gut erhalten sind noch der Bade-Komplex mit seinem Bodenmosaiken, die frühchristliche Basilika, das Haus des Achill (Achilleus) und das Haus der Gladiatoren. Die KönigsgräberDieses Gebiet mit in den Fels gehauenen, unterirdischen Katakomben aus dem 4. Jh. v. Chr. liegt am nordöstlichem Rand der heutigen Paphos. Die dorischen Säulen sind meisterhaft verziert und ob hier Könige begraben wurden, beeindrucken diese Gräber mit ihrer königlichen Pracht und geben dem Ort seinen Namen. AmathousDer antike Königreich liegt ca. 12 km östlich von Limassol. Die aus der archaisch-römischen und christlichen Zeit stammenden Überreste zeigen Teile der Akropolis, der Agora und der Ober- und Unterstadt. In der Antike war der Stadtkönigreich einer der Zentren des Aphrodite-Astarte Kults. Der Mythologie nach hat hier die schwangere Ariadne nach dem Kampf mit dem Minotaurus den Theseus verlassen. KolossiDie Burg von Kolossi, ein Beispiel für Militärarchitektur aus der Zeit des Johanniterordens, liegt ca. 14 km westlich von Limassol. Die Festung wurde im 13. Jh. gebaut und diente nach dem Fall vom Akkon im Jahre 1291 als Hauptquartier der Ritter bis zum 15 Jh.. Die Schutzmauern und Festsäle bieten einmaliger Einblick über die Bau-Fähigkeiten und das Leben diesen Ordens. KitionEins der bedeutendsten antiken Stadtkönigreiche mit Bauresten, die bis ins 13. Jh. v. Chr. führen, befindet sich im nordöstlichen Teil von Larnaca. Die Mykener haben diese Stätte im Jahre 1200 v. Chr. wiederaufgebaut. Im Jahre 450 v. Chr. versuchte der Athener General Kimon mit 200 Schiffen, Zypern vom persischen Besetzung zu befreien und belagerte Kition. Heute kann man die Zyklopenmauern und die Tempeln besichtigen. Das AquäduktDas Meisterstück der Baukunst aus dem 18. Jh. befindet sich im westlichen Teil von Larnaca, entlang der Straße nach Limassol. Das imposante Bau erfüllte seine Zwecke bis 1930 und versorgte die Stadt mit frischem Wasser. Heute ist das Aquädukt einer der Merkmale Larnacas. Die Festungsmauer von NicosiaDieses Beispiel der Militärbauwesen der Venezianern hat eine Länge von ca. 4 km und umringt die Altstadt. Drei Tore im Norden, Süden und Osten, elf herzförmige Bastionen und Wallgräben gaben Sicherheit gegen Angriffe. Die Porta Giuliana, genannt Famagusta-Tor, ist restauriert und dient heute als Kulturzentrum der Stadt. In den Seitenräumen und der Kuppel-Passage des Famagusta-Tors finden verschiedenen Ausstellungen und Aufführungen statt. |