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Freitag 03. März 2017
Kategorie: Dänemark

Ab nach Dänemark: Die sechs wichtigsten Tipps für einen Urlaub im Ferienhaus


Dänemark - Heimat von Hans Christian Andersen, Lego und Smörrebröd. Bekannt für seine malerischen Landschaften ist es besonders bei deutschen Urlaubern beliebt.


Die sechs wichtigsten Tipps für einen Urlaub im Ferienhaus in Dänemark

Dannebrog heißt auf Deutsch übersetzt "Flagge der Dänen".

 

Etwa 13,8 Millionen Übernachtungen haben die Deutschen im Jahr 2015 nach Angaben des Portals BizTravel in Dänemark gebucht. Damit machen sie mit 60 Prozent den größten Anteil an ausländischen Gästen aus.

 

Ferienhäuser bei Deutschen beliebt

 

BizTravel vermeldete weiterhin, dass das Anmieten von Ferienhäusern boomt. Elf Millionen Übernachtungen verbuchten die Deutschen im vergangenen Jahr. Die Gründe für ein Ferienhaus klingen laut Bild.de plausibel: Es bietet genügend Platz, Haustiere sind oft erlaubt und die Urlauber sind unabhängiger was ihren Tagesablauf angeht. Zudem sind die Preise erschwinglich - besonders wenn man mit mehreren Personen verreist. Deshalb scheint es nicht verwunderlich zu sein, dass sich Ferienhäuser in Dänemark großer Beliebtheit erfreuen. Zumal es bei einigen Anbietern auch Ferienhäuser mit Sauna, Whirlpool oder solche direkt am Strand gibt.

 

Wer ein Ferienhaus bucht, sollte zuvor jedoch einige Dinge beachten:

 

1. Die beste Reisezeit

 

Das Klima in Dänemark ist mild - weder zu heiß noch zu kalt. Deshalb sollte sich hier für jeden Urlauber die richtige Jahreszeit finden. Während der Sommerzeit steigen die Temperaturen kaum über 25 Grad und im Winter sinken sie selten unter den Gefrierpunkt. Wer sich dazu entschließt, im Frühling dorthin zu reisen, findet die Landschaften und Wiesen in einem satten Grün vor. Der Herbst zeigt sich von seiner regnerischen, aber auch sonnigen Seite.

 

Während der Hauptsaison - von Juli bis August - haben viele Museen und Attraktionen länger geöffnet.

 

Ostsee oder lieber Nordsee - In Dänemark gibt es mehr als 7000 Kilometer Sandstrand

In Dänemark gibt es mehr als 7000 Kilometer Sandstrand.

2. Ostsee oder lieber Nordsee?


Wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual. Dänemark verfügt über verschiedene Regionen, die für jeden Reisenden bestimmt etwas Reizvolles haben. Die Ostsee besticht zum Beispiel durch viele Buchten, Inseln, Fjorde Schlösser und Burgen - genügend Ausflugsziele also, die zum Wandern, Fahrradfahren oder Sightseeing-Touren einladen.

Aufgrund seiner angenehmen Wassertemperatur eignet sich diese Region gut zum Schwimmen. An der Ostsee liegen zudem viele Städte wie Aarhus, Aalborg, Christiansfeld oder Kopenhagen, die zu Tagesausflügen einladen.

 

An der Nordsee geht es meist etwas windig zu. Zwar gibt es auch windstille Tage, aber diese Region ist eher für ihre aufbrausende Seite bekannt. Deshalb scheint sie bei Drachenfliegern und Strandseglern besonders populär zu sein. Eine der bekanntesten Inseln ist Römö, die vor allem für ihr Internationales Drachenfestival - welches jedes Jahr Anfang September stattfindet - berühmt ist.

 

3. Die Anreise - wichtige Verkehrsregeln

 

Die Vorteile bei einer Anreise mit dem Auto liegen auf der Hand: Reisende sind unabhängiger und können mit dem Fahrzeug die Insel eigenständig erkunden. Ferner bietet ein Fahrzeug genügend Platz für eigenen Proviant sowie Gebrauchsgegenstände wie Pfannen, Töpfe und Toilettenpapier.

 

Bei den Verkehrsregeln unterscheidet sich Dänemark im Großen und Ganzen nicht von Deutschland: Auf Landstraßen sind 80 Stundenkilometer erlaubt, innerorts gilt Tempo 50, und die Richtgeschwindigkeit auf Autobahnen liegt bei 130. Autofahrer sollten sich dabei unbedingt an die Tempolimits halten, da die Bußgelder zwischen 500 und 3000 Dänischen Kronen ziemlich happig sind (umgerechnet 67 Euro und 402 Euro).

 

Was für Deutsche allerdings neu sein wird, sind diese Regelungen:

  • Um Unfälle zu vermeiden, muss das Abblendlicht nach Angaben des Dänischen Außenministeriums "rund um die Uhr" eingeschaltet sein. Wer dieser Pflicht nicht nachkommt, dem droht laut ADAC ein Bußgeld von 500 dänischen Kronen (umgerechnet 67 Euro).
  • Im Bereich von Kreuzungen oder Einmündungen herrscht grundsätzlich in einem Abstand von zehn Metern Parkverbot.
  • Weiße Dreiecke (ähneln Haifischzähnen) deuten darauf hin, dass Autofahrer die Vorfahrt beachten müssen.

 

4. Fähre rechtzeitig buchen

 

Von Puttgarden, Rostock oder Sassnitz ist es mit der Autofähre nur einen Katzensprung bis nach Dänemark.

Es empfiehlt sich bereits im Vorfeld, einen Platz zu reservieren, da es je nach Saison ziemlich voll werden kann.

Die Preise der Anbieter variieren zwischen 34 Euro und 250 Euro, wobei der Ablegeort, die Anlegestelle sowie der gewählte Tarif eine große Rolle spielen. Hier die Tarife im Überblick:

  • Der Economy-Tarif ist nur für die gebuchte Überfahrt gültig und eignet sich lediglich für Reisende, die sich sicher sind, dass sie die Fähre pünktlich erreichen.
  • Beim Economy-Extra-Tarif sind die Zeiten und Ablegeorte flexibler: Reisende können bei einer Verspätung einfach mit der nächsten Fähre übersetzen - egal, ob von Puttgarden oder von Rostock aus. Voraussetzung dafür ist aber, dass Platz vorhanden ist.
  • Der Flex-Tarif unterscheidet sich vom Economy-Extra-Tarif in nur einem Punkt: Ein Ticketrückgabe-Service ist hier inklusive.

 

5. Lebensmittel und Dinge des alltäglichen Lebens einplanen

 

Die Lebenshaltungskosten sind deutlich teurer als in Deutschland, was an der Mehrwertsteuer liegt.

Sie beträgt 25 Prozent und macht Dänemark zum teuersten Land in der Europäischen Union. Aus diesem Grund ist es ratsam, sich Pflegeprodukte wie Seife, Duschgel und Zahnpasta sowie Lebensmittel wie Brot, Milch, Wasser oder Kaffee selbst mitzubringen. Hierbei handelt es sich aber nur um eine kleine Auflistung. Grundsätzlich gilt: Was man bei sich zu Hause im Alltag verwendet, braucht man auch im Urlaub.

 

Das Gleiche gilt für Spülmittel, Putztücher, Bettwäsche, Handtücher, Toilettenpapier, Pfannen und Dosenöffner.

Viele Ferienhäuser sind zwar mit allem ausgestattet, aber um bösen Überraschungen vorzubeugen, sollten Reisende vorsichtshalber an alles denken.

 

Bei der Einfuhr gibt es keine speziellen Vorschriften. Alles was für den persönlichen Gebrauch bestimmt ist, darf mitgeführt werden. Das Dänische Außenministerium gibt auf seiner Internetseite an, dass lediglich "animalische Produkte/Frischfleisch von Meeressäuge- und Kriechtieren" wie Robben, Walrosse oder Krokodile verboten sind.

 

Für Alkohol gelten folgende Richtlinien: Zehn Liter hochprozentiger Alkohol, 110 Liter Bier sowie 90 Liter Wein sind erlaubt.

 

6. Geld in Deutschland umtauschen


Auch wenn viele Händler den Euro als Zahlungsmittel akzeptieren, ist die dänische Krone offizielle Währung des Landes. Urlauber sollten sich daher nicht immer darauf verlassen, mit Euro bezahlen zu können.

Bevor es nach Dänemark geht, ist es ratsam, in seiner Bank das Geld zu wechseln, da die Gebühren am Bankschalter des Nachbarlandes höher sind.
In vielen Geschäften ist zudem das bargeldlose Bezahlen mit einer Kredit- oder EC-Karte möglich - hierbei wird ein Fremdwährungseinsatz vom Kreditinstitut erhoben, der zwischen ein Prozent und 1,75 Prozent liegt.
Wenn sich Reisende unsicher sind, ob eine Kartenzahlung akzeptiert wird, ist es im Zweifelsfall empfehlenswert, nachzufragen.
Die Münzen der dänischen Währung erinnern mit ihren Löchern ein wenig an die Japanische

Die Münzen der dänischen Währung erinnern mit ihren Löchern ein wenig an die Japanische.

 

Bildquellen:

Bild 1: © mayns82 - www.pixabay.com (CC0 1.0)

Bild 2: © wernerdetjen - www.pixabay.com (CC0 1.0)

Bild 3: © ASSY - www.pixabay.com (CC0 1.0)

 

 






 

 

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