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Samstag 30. September 2017
Kategorie: Wohnmobil- & Autoreisen

Andere Länder andere Regeln - Mit dem Wohnmobil durch Europa


Wohnmobil-Urlaub liegt im Trend - vor allem Familien reisen gern auf diese Weise. Um entspannt unterwegs zu sein, sollten Urlauber sich jedoch vorab über die gängigsten Verordnungen im Zielland informieren.


Mit dem Wohnmobil durch Europa - Andere Länder andere Regeln

Mit dem Wohnmobil durch Europa - Andere Länder andere Regeln

 

Denn obwohl die Grenzen in Europa zum größten Teil ohne jegliche Kontrollen zu überfahren sind, unterscheiden sich die einzelnen Länder oftmals in einigen Verkehrsregeln und vor allem in den Verordnungen zum Parken und Übernachten mit Wohnmobilen.

 

Versicherungen und Verkehrsregeln

 

Versicherungspflicht besteht für Wohnmobile in Europa genau wie in Deutschland - Haftpflicht ist das Mindeste, ein Kaskoschutz ist ratsam.

Bei Wohnanhängern gilt dabei: "Die Anhänger sind nicht über das als Zugmaschine genutzte Auto mitversichert, sondern brauchen zwingend eine eigene Haftpflichtversicherung. Auch Teil- oder Vollkaskoschutz für den Wohnanhänger ist möglich, hier lohnt es sich jedoch die einzelnen Tarife genau zu vergleichen".

 

Wo sich die Länder in Sachen Versicherung einig sind, unterscheiden sie sich oft in Sachen Verkehrsregeln.

Zum Beispiel beim Thema Alkoholpegel: In vielen osteuropäischen Ländern gilt die 0-Promille-Grenze, in Skandinavien sind maximal 0,2 Promille erlaubt, die meisten Länder Europas, u.a. auch Bulgarien, haben ihre Grenze bei 0,5 Promille, im Vereinigten Königreich hingegen gelten 0,8 Promille.

 

Auch an anderer Stelle müssen sich deutsche Wohnmobil-Fahrer umstellen. So gilt in Frankreich, Griechenland und Irland beispielsweise Vorfahrt für Einfahrende im Kreisverkehr. Auch die Ausrüstung sollte vor der Abfahrt noch einmal gründlich gecheckt werden: Für Frankreich sollte ein Alkohol-Tester eingepackt werden, für Osteuropa ein Feuerlöscher sowie zwei Warndreiecke beim Führen eines Wohnanhängers. In Italien ist es zudem verboten, Fahrzeuge privat abzuschleppen und in einigen Ländern Osteuropas muss auch heute noch die grüne Versicherungskarte mitgeführt werden. Teuer wird es außerdem, wenn die Mautgebühren, die einige Länder erheben, nicht wie vorgeschrieben gezahlt werden.

 

Parken mit Wohnmobilen

 

Das Parken beziehungsweise Übernachten ist einer der wichtigsten Punkte für Reisende mit dem Wohnmobil.

Natürlich sollte idealerweise immer ein Zeltplatz angesteuert werden, die heute zumeist gute Stellplätze für Caravans bieten. Ein solcher ist jedoch nicht immer vorhanden - und dann gelten folgende Regeln: Das Übernachten auf öffentlichen Parkplätzen und in Parkbuchten ist in den meisten ost- und südosteuropäischen Staaten sowie Griechenland, Dänemark, Finnland, den Niederlanden, Großbritannien und Portugal generell verboten.

In Italien, Spanien, der Schweiz und Österreich ist es jedoch erlaubt hier eine Nacht zu verbringen, ebenso wie in Norwegen und Schweden, wo das sogenannte "Jedermannsrecht" meist sehr großzügig ausgelegt wird.

Um sicher zu gehen, sollte allerdings trotzdem nach Verbotsschildern Ausschau gehalten werden, bevor das Nachtlager aufgeschlagen wird. Hierbei gilt jedoch auch an erlaubten öffentlichen Plätzen, dass lediglich das Abstellen und Übernachten aber nicht das Campingleben gestattet ist. Demzufolge sollten weder Vorzelt, Tische und Stühle aufgestellt, noch der Grill ausgepackt werden. Wer kein Risiko eingehen will, sollte einfach vorab eine feste Route entlang ausgewiesene Caravan-Stellplätze planen, an denen sich zumeist auch Wasservorräte nachfüllen und Akkus aufladen lassen.

 

Die Verordnungen in europäischen Ländern bezüglich Verkehrsregeln und Parkmöglichkeiten für Wohnmobile unterscheiden sich zum Teil stark. Vor allem Teile der Ausrüstung müssen in manchen Ländern mitgeführt werden, die anderswo völlig unnötig sind. Urlauber sollten deshalb gewappnet sein, wenn sie mit dem Caravan ins Ausland aufbrechen.

 

Bildquelle: www.anhaenger-versicherung.de

 

 






 

 

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