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Donnerstag 17. September 2015
Kategorie: Flüge

Fluggastrechte - wer sie kennt, fliegt entspannter!


Jedes Jahr kehren Abermillionen Deutsche ihrem Land den Rücken und machen sich per Flugzeug auf in ferne Gefilde.


Fluggastrechte - wer sie kennt, fliegt entspannter

Fluggastrechte - wer sie kennt, fliegt entspannter

 

Probleme bereiten kann aber schon der Hinflug zum Urlaubsort.

Zu den häufigsten Unannehmlichkeiten der Passagiere gehören Flugverspätungen, Flugausfälle, Verweigerungen des Boardings oder verpasste Anschlussverbindungen. Doch wer hiervon betroffen ist oder war, der kann sich unter Umständen auf eine satte Entschädigung freuen.

Der Entschädigungsdienstleister Refund.me hat für uns einige nützliche Tipps zu Fluggastrechten zusammengestellt-

 

Kenne deine Rechte!

 

Die Rechte der Flugpassagiere regelt die EU-Verordnung 261 aus dem Jahr 2004, aus der sich die drei wichtigsten Passagierrechte ergeben:

     

  • Anspruch auf finanzielle Entschädigung
  • Anspruch auf Ersatzleistungen (Ersatz der Ticketkosten oder Ersatzbeförderung)
  • Anspruch auf Versorgungsleistungen
  •  

 

Insbesondere die Entschädigungen sind immer wieder Gegenstand von Gerichtsverfahren zwischen Passagieren und Airlines. Doch wann und wem steht eine Entschädigung eigentlich zu?

 

Die Verordnung 261/2004 betrifft alle Flüge, die in der EU starten. Sie gilt auch für Flüge, die in der EU landen - sofern die ausführende Gesellschaft ihren Sitz in einem EU-Land hat. Bis zu 600 Euro können Passagiere bei entsprechender Beeinträchtigung geltend machen!

 

Die genaue Höhe der Entschädigung bemisst sich nach der zurückgelegten Flugstrecke - und nach der Dauer der Verspätung: es müssen drei oder mehr Stunden sein. Bei einer Flugstrecke bis zu 1.500 Kilometer sind es dann 250 Euro. Bis 3.500 Kilometer 400 Euro. Bei über 3.500 Kilometer sind es 600 Euro.

 

Die EU-Verordnung gilt übrigens nicht nur für Europäer: Anspruch haben alle Passagiere, egal welcher Nationalität sie sind. Fällig werden die Ausgleichszahlungen jedoch nur, wenn es sich beim Verspätungsgrund nicht um außergewöhnliche Umstände handelt. Also: Schlechtwetter oder Streiks sind keine Gründe. Sollte die Maschine aber aus einem technischen Defekt nicht pünktlich sein, stehen die Chancen gut, die Entschädigung zu erhalten.

 

Die Airlines mögen die Fluggastrechte natürlich nicht sonderlich. Und so sind sie bestrebt, Auszahlungen so oft wie möglich zu vermeiden. Betroffene werden dann hingehalten, bis sie entnervt aufgeben. Einen Anwalt einzuschalten, lohnt in der Regel nicht - dafür sind die Streitsummen zu gering. Hier helfen dann spezialisierte Dienste wie refund.me weiter, die nur dann eine Provision verlangen, wenn sie erfolgreich waren.

 

Bildquelle: RainerSturm / pixelio.de

 






 

 

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