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Montag 25. März 2019
Kategorie: Flüge, Reisenews

Gepäckverlust - das können Kunden tun


Gepäckverlust ist für Urlauber ein Albtraum. Die schleichende Gewissheit, dass das Gepäck nicht mehr auf dem Gepäckband erscheint. Manchmal ist es nur ein Irrtum und das Gepäck wird nachgeliefert, manchmal ist es tatsächlich verloren.


Gepäckverlust - das können Kunden tun

 

In jedem Fall sollte sich der Kunde im Vorfeld auf Seiten wie fluggastrechte.com informieren und im Ernstfall selbst aktiv werden.

 

Erste Schritte bei Gepäckverlust

 

Kommt das Gepäck nicht an, sollte sich der Kunde erst einmal an die offiziellen Stellen wenden, am besten noch am Flughafen.

 

Zusammen mit dem Verantwortlichen vor Ort füllt der Reisende eine Verlustmeldung aus, von der er natürlich eine Kopie erhalten sollte.

 

Anschließend sollte die Meldung über den Verlust bzw. die Beschädigung innerhalb von 7 Tagen und eine Verspätung innerhalb von 21 Tagen schriftlich bei der zuständigen Stelle eingereicht werden, sofern Ansprüche geltend gemacht werden sollen.

 

Ansprechpartner ist bei reinen Flugreisen die jeweilige Airline, bei Pauschalreisen der Reiseveranstalter.

 

Bei Nachlieferung: Das passiert bis zum Wiedererhalt

 

Kann die Gepäckermittlung das Gepäck ausfindig machen, wird das Gepäck nachgeliefert (dazu sind Reiseveranstalter von Pauschalreisen verpflichtet) oder kann später abgeholt werden.

 

In der Zwischenzeit braucht der Kunde Ersatz - hierfür kommt die Fluggesellschaft bzw. der Pauschalreisen-Anbieter auf.

 

Kunden können sich das Nötigste besorgen (sprich günstige Ersatzkleidung oder wichtige Kosmtikprodukte, keine Luxusartikel) und die Quittungen dafür dann bei Fluggesellschaft oder Reiseanbieter einreichen.

 

Die Ausgaben müssen dann erstattet werden. Bei Pauschalreisen hat der Reisende zusätzlich das Recht auf eine anteilige Entschädigung pro Reisetag, da seine Reise aufgrund des fehlenden Gepäcks nicht wie geplant verläuft.

 

Bei Gepäckverlust: So kommt der Kunde zur Entschädigung

 

Verliert die Fluggesellschaft das Gepäck des Kunden, hat dieser Anspruch auf eine Entschädigung von bis zu 1350 Euro pro Reisendem, nicht pro Koffer.

 

Bei teureren Gepäckstücken oder mehreren Koffern pro Reisendem sollte also im Vorfeld über eine Gepäckversicherung nachgedacht werden.

 

Um für einen eventuellen Gepäckverlust auch die Entschädigung zu erhalten, die dem Wert des Inhalts angemessen ist, ist es sinnvoll, diesen vor Reiseantritt zu dokumentieren.

 

Denn im Fall eines Verlusts muss der Geschädigte den Wert des Gepäckinhalts nachweisen können. Wertvolle Gegenstände wie teure Kameras oder gar Bargeld sollten zudem besser im Handgepäck transportiert werden.

 

Bildquelle: Rainer Sturm / pixelio.de

 






 

 

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