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Freitag 18. Mai 2018
Kategorie: Europa, Deutschland

Mainz - man kann nicht alles gesehen haben


Mainz gehört sicherlich zu den Städten, die mehr als nur einen Besuch wert sind. Die Bauwerke erzählen die Geschichte der Stadt bis zu ihrer Gründung vor mehr als 2.000 Jahren durch die Römer.


Mainz gehört zu den Städten, die mehr als nur einen Besuch wert sind.

Mainz gehört zu den Städten, die mehr als nur einen Besuch wert sind.

 

Wer bereit ist, sich bei einem Rundgang durch die Stadt zu öffnen und zu verinnerlichen, was Museen, Denkmäler, historische Gebäude und andere Zeitzeugen zu erzählen haben, der kann sich an römischen Tempeln, Kirchen und dem Adelspalais sowie den blauen Fenstern von Marc Chagall erfreuen.

 

Die Bauwerke der Stadt Mainz

 

Die Bauwerke der Stadt erzählen die Geschichte der Jahrhunderte zurück, bis zu Gründung vor mehr als 2.000 Jahren durch die Römer.

 

Dazu zählt unter anderem, dass das Adelspalais von der deutschen Spätrenaissance geprägt ist. Das sandsteinrote Kurfürstliche Schloss mit einer 75 Meter breiten Front hebt sich von den in unmittelbarer Nachbarschaft befindlichen spätbarocken Deutschordenshaus und dem Neuen Zeughaus. Beide sollte man ebenfalls unbedingt besuchen.

 

Den großen Saal des Schlosses kennt sicherlich mehr als die Hälfte aller Fernsehzuschauer, ohne zu wissen wovon die Rede ist.

 

In diesem Saal wird die, weit über die Landesgrenzen hinaus, bekannte Fernsehsendung: "Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht" ausgestrahlt.

 

Aber auch das "Haus zum Stein", das Heilig-Geist-Spittal oder das Römische Ehrenmal mit dem rätselhaften Drusenstein und viele andere historische Gebäude sind interessante Sehenswürdigkeiten.

 

Die Mainzer Kirchen- und Sakralbauten gehören zu den schönsten der Welt und gleichzeitig zu den attraktivsten Sehenswürdigkeiten.

 

Allen voran kann man hier den romanischen Dom Sankt Martin nennen oder die gotisch elegante Hallenkirche Sankt Stephan mit ihren Chagall-Fenstern.

 

Der Erzkanzler und Erzbischof des Reiches, Willigis, hatte vor über 1000 Jahren den Einfall, exakt an der Stelle des heutigen Mainz, ein Stift zu errichten, welches als Gebetsstätte für das Reich gedacht war.

 

Im Jahre 1011 fand der Erbauer des Doms hier seine letzte Ruhe. Zwischen 1290 und 1335 wurde der gotische Neubau errichtet, der auf den Fundamenten der ehemaligen Basilika steht.

 

1857 explodierte leider nicht nur der nahe gelegene Pulverturm, auch St. Stephan selbst wurde dabei schwer beschädigt.

 

Wer einige Tage bleiben möchte, kann sich beispielsweise im Favorite Mainz Hotel einquartieren und von hier aus einen der romantischen Wege durch die Mainzer Altstadt starten.

 

So kann man im Verlauf der Augustinerstraße romantische Fachwerkhäusern und den Kirschgarten mit dem Marienbrunnen bestaunen.

 

Der Name hat übrigens nichts mit dem am Backhaus stehenden Baumstumpf zu tun, sondern vielmehr mit der Tatsache, dass hier im Mittelalter ein sehr großes Gelände mit Kirschbäumen gestanden haben dürfte.

 

Von hier aus geht es gemächlich weiter durch die Gassen der Altstadt.

Man kann sich auch Gedanken darüber machen, warum die Straßenschilder mal rot und mal blau gefärbt sind.

 

Es hat einen geschichtlichen Hintergrund: Die Straßen mit blauen Schildern verlaufen parallel zum Strom, die mit den roten Schildern entweder vom Fluss weg oder aber zu ihm hin.

 

Der Hintergrund war militärischer Art, die Soldaten sollten schnell und problemlos nach Gefechten den Rückweg in die Kaserne finden.

 

Bildquelle: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

 






 

 

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