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Dienstag 01. Mai 2018
Kategorie: Wohnmobil- & Autoreisen, Reisetipps, Reisenews

Mit dem Auto in den Urlaub: So wird die Fahrt kein Albtraum


In der Ferienzeit fahren vor allem Familien mit dem Auto in den Urlaub. Insbesondere aus Kostengründen und um ausreichend flexibel vor Ort zu sein, wird diese Form der Anfahrt mehr und mehr von deutschen Urlaubern genutzt.


Mit dem Auto in den Urlaub - So wird die Fahrt kein Albtraum

Mit dem Auto in den Urlaub - So wird die Fahrt kein Albtraum

 

Zu den größten Ärgernissen gehört bei der Urlaubsfahrt mit dem Auto allerdings der Stau, der rund um die Feiertage oder die Ferienzeit besonders gravierend sein kann. Nicht nur das größere Verkehrsaufkommen, auch unzählige Baustellen verschlimmern die gegenwärtige Situation zusätzlich. Damit die Urlaubsfahrt, ob ins naheliegende Ausland oder innerhalb Deutschlands, dennoch nicht allzu anstrengend und unangenehm wird, gibt es einige Aspekte und Tipps, die die Fahrt zumindest etwas angenehmer gestalten können.

 

Die Vorteile am Urlaub mit dem Auto

 

Unabhängig von der Staugefahr lassen sich einige Vorteile finden, warum das Fahren mit dem Auto in den Urlaub zunehmend in der breiten Bevölkerung mehr Verwendung findet.

 

Die Vorteile am Urlaub mit dem Auto Aus Familienperspektive ermöglicht das Auto in erster Linie, flexibel auf die Bedürfnisse von vor allem kleinen Kindern einzugehen.
Im Zug oder auch im Flugzeug beispielsweise würden sich eventuell Fahrgäste von der Lautstärke der Kinder gestört fühlen, was wiederum die Urlaubsstimmung entscheidend beeinträchtigen kann.
Eine Familie kann zudem davon profitieren, flexibel mit den Kindern am Reiseort, Ausflüge zu unternehmen und ist dadurch nicht vom Hotelprogramm oder von öffentlichen Verkehrsmitteln abhängig.

Insgesamt gelten Individualreisen als aktuelle Trendform des Urlaubs und das gilt nicht nur für Familien, sondern auch für andere Zielgruppen wie beispielsweise junge Menschen.

Die vorhandene Flexibilität durch das Auto ermöglicht die Erkundung unterschiedlichster Reiseziele in relativ kurzer Zeit. In diesem Zusammenhang sind auch Outdoor-Reisen oder Aktivurlaube zu nennen, die meist unterschiedlichste Ziele in Naturgebiete beinhalten. In diesem Fall bietet sich dann die Anfahrt mit dem Auto an, da nicht selten schlechte Verbindungen von öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Ausflugszielen zu erwarten sind.

 

Tipps für eine angenehme Fahrt

 

Im Folgenden sollen fünf mögliche Hilfestellungen dazu dienen, die Fahrt in den Urlaub angenehmer und auch sicherer zu gestalten.

 

1. Über wahrscheinliches Verkehrsaufkommen informieren

Stau ist lästig, verkürzt dabei nicht nur die Urlaubszeit am Reiseziel, sondern dämpft zudem die Urlaubsstimmung.

Es gibt allerdings Möglichkeiten, die Wahrscheinlichkeit, in einen Stau zu geraten, bestmöglich zu verkleinern.

So bietet der ADAC beispielsweise einen Staukalender, der Prognosen über die jeweilige Verkehrslage aufzeigt.

Dieser gibt entsprechend darüber Auskunft, ob ein normaler, verstärkter oder sehr starker Verkehr zu erwarten ist. Besonders betroffen, sind Autobahnen rund um die dichtbesiedelten Regionen wie Frankfurt, Stuttgart, Berlin, Hamburg, Köln und München. Aus diesen Informationen können Autofahrer mögliche Alternativen recherchieren. Allerdings handelt es sich um Prognosen, so dass vor Abfahrt die aktuelle Verkehrslage nochmals zu prüfen ist.

Dies kann dann auch über die jeweiligen Radiosender (Übersicht unter http://www.radioweb.de/stationen.html) bzw. deren Webseiten erfolgen, die fast alle Verkehrsinformationen anbieten.

 

2. Maut-Kosten bei Auslandsreisen beachten

Noch werden in Deutschland Autofahrer von Maut-Kosten verschont, abzuwarten bleibt hier die letztliche und bereits jetzt vielfach kritisierte Entscheidung auf Regierungsebene. Dennoch sind Maut-Gebühren für Pkw-Fahrer in vielen Anrainerstaaten Deutschlands normal, sei es für die Befahrung von Autobahnen oder aber die Überquerung von Brücken.

 

 

Anrainerstaaten Deutschlands Gebühren
Dänemark Gebühren werden für die Überquerung zweier Brücken erhoben (Öresundbrücke und Storebaelt-Brücke)
Polen Gebühren auf bestimmten Strecken
Tschechien Vignetten-Pflicht für alle Pkws
Österreich Hier kaufen Autofahrer Vignetten, die nach Zeit-Staffelung erstanden werden können (Beispiel Monats- oder Jahres-Vignetten), teilweise Maut fällig
Schweiz Teilweise Jahres-Vignette nötig, für Straßen mit weiß-grünen Schildern
Frankreich Fast alle Autobahnen sind mautpflichtig, bis auf Stadtautobahnen und einige Grenzstrecken
Luxemburg Keine Maut zu zahlen
Belgien Keine Maut zu zahlen
Niederlande Keine Maut zu zahlen

 

3. Zentrale Utensilien nicht vergessen

Gerade, wenn es sich um eine längere und unbekannte Fahrstrecke handelt, können Navigationssysteme unnützen Stress vermeiden. Allerdings ist stets dabei zu beachten, dass die hinterlegten Karten im System auch aktuell sind.

Da aufgrund von Baustellen sich diese sehr schnell ändern können, ist es ratsam, erst kurz vor Reiseantritt ein Update durchzuführen. Die aktuellsten Systeme sollten über die TMC-Funktion verfügen, also die automatische Übertragung von Staumeldungen und Streckensperrungen, die Berechnung von alternativen Routen, Fahrspurassistenten, Sprachsteuerung oder auch einen Tempowarner. Früher meist noch relativ teuer, ist die Preislage aktueller Geräte relativ überschaubar: So bewegen sich beispielsweise die Navigationsgeräte zwischen 90 Euro für ein Einsteigermodell von TomTom und 285 Euro für ein Profigerät von Garmin. Alternativ können auch Handy-Apps verwendet werden, die durch die Nutzung von Google-Maps stets aktuelle Karten aufweisen. Allerdings ist hierbei zu beachten, dass eine stetige Internetverfügbarkeit Voraussetzung ist.

 

Ein weiteres, im Sommer unabdingbares Gadget ist eine Kühlbox, die beispielsweise über eine Verbindung mit dem Zigarettenanzünder mit Strom versorgt wird. Gerade, wenn es zu längeren Stau- oder auch Fahrzeiten kommt, sollten die Lebensmittel frisch sein. Zusätzlich können weitere Utensilien sich als nützlich erweisen:

     

  • Blendschutz
  • Nackenkissen
  • Ausreichend Getränke und leicht verdauliches Essen
  • Feuchttücher, Handtuch und Taschentücher
  • Musik
  • Speziell für Kinder: Bücher, Hörbücher, portablen DVD-Player, Spielzeug, Lieblingskuscheltier
  •  

4. Fahrplan erstellen
Was von vielen Autofahrern gern unterschätzt wird, ist das Einhalten von Pausen.
Egal, ob mit oder ohne Kinder - alle zwei Stunden sollte das Auto abgestellt werden, um beispielsweise was zu trinken bzw. zu essen oder auch um sich die Beine zu vertreten. Im Endeffekt sollte die Fahrzeit auch entsprechend länger einkalkuliert werden.

5. Gefahren vermeiden
Vor Fahrtantritt sollte in jedem Fall das Auto auf mögliche Mängel hin gecheckt werden. Dazu zählen die wichtigsten Maßnahmen, wie die Prüfung des Ölstands, Scheibenwischwassers, Reifendrucks und -profils, der Klimaanlage und weiteres.
Bei langen Fahrten empfiehlt es sich zudem, eine weitere fahrtüchtige Person dabei zu haben oder die Nacht in einer Unterkunft zu verbringen, schließlich gehört der Sekundenschlaf zu den Hauptunfallursachen im Straßenverkehr.
Autoreisen - Fahrplan erstellen und Gefahren vermeiden

 

Bildquelle 1: Pixabay.com © Sauerlaender (CC0 1.0)

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