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Freitag 15. März 2019
Kategorie: Reisetipps, Reisenews

Work and Travel und die finanziellen Herausforderungen


Work and Travel - das ist das erklärte Ziel vieler junger Menschen, die nach dem Abschluss von Schule, Ausbildung, Hochschule oder vor dem Einstieg ins Berufsleben noch einmal richtig viele Abenteuer in der Ferne erleben möchten.


Durch ein fremdes Land zu pilgern und hier und da via Work und Travel eine Unterkunft, Kost und Logis zu ergattern, ist für viele junge Menschen ein beliebtes Abenteuer. Was für diese spezielle Reise finanziell zu bedenken ist, verrät der folgende Beitrag

Abbildung 1: Durch ein fremdes Land zu pilgern (wie im Bild etwa durch Spanien) und hier und da via Work und Travel eine Unterkunft, Kost und Logis zu ergattern, ist für viele junge Menschen ein beliebtes Abenteuer. Was für diese spezielle Reise (finanziell) zu bedenken ist, verrät der folgende Beitrag.

 

Hinter diesen drei Worten – Work and Travel – verbergen sich meist organisierte Reisen, die zumindest für die erste Zeit im fremden Land die Unterkunft und die selbstverdienten Groschen sichern.

 

Wer noch flexibler reisen will und kaum Vorbereitungen initiiert, findet hier über 250000 Ferienwohnungen, die als erste Anlaufstelle im anvisierten Reiseland dienen können.

 

Wen es ohne organisiertes Programm ins Ausland zieht, der kann sich online auch über diverse Flugvarianten informieren. Bei Work and Travel handelt es sich in aller Regel um One-Way-Flüge.

 

Zahlreiche weitere Work and Travel-Tipps (vor allem mit Blick auf die Finanzen) hält der folgende Bericht vor.

 

Der größte Vorteil ist auch die größte Herausforderung

 

Das Grundprinzip von Work an Travel ist eigentlich, vor Ort in einem fremden Land zu arbeiten und dafür Kost und Logis "kostenfrei" zu erhalten.

 

Die Vorteile des Prinzips liegen auf der Hand:

  • Es ist möglich, Land und Leuten ganz nah zu kommen. Das heißt: Wer im Ausland "worked und travelled lebt und arbeitet auch direkt bei den Menschen, die dort wohnen.
  • Und: Für die Unterkunft und die Verpflegung fallen keine Extra-Kosten an. Diese sind mit dem Arbeitseinsatz abgegolten.

Alternativ gibt es auch die Option, einen Lohn auszuhandeln und dafür die Kosten für eine Ferienwohnung oder ein WG-Zimmer im Ausland finanzieren zu können. Laut Gevestor zählen Pakistan, Ägypten, Syrien, Tunesien, Indien, Ukraine, Nepal, Bangladesch, Kosovo und Algerien zu den Ländern mit den günstigsten Lebenshaltungskosten.

 

Für alles, was über Kost und Logis hinausgeht, müssen auch Work and Traveller etwas berappen. Und das heißt: Jedes Andenken an die Zeit im Ausland, die Kosten fürs Telefonieren in die Heimat und andere Faktoren schlagen zu Buche – von speziellen Ausflügen oder Sehenswürdigkeiten mal ganz abgesehen. Wie diese "Zusatzkosten" finanzierbar werden, verraten die folgenden drei Tipps.

 

1.) Passives Einkommen als Dauer-Einnahmequelle

 

Sicherlich ist es ein Mehraufwand, der betrieben werden muss, um passives Einkommen zu generieren, aber es ist auch eine sehr gute Möglichkeit, um etwas Geld zu verdienen. Über das Work and Travel-Abenteuer zu berichten, ist eine inhaltliche Idee, um Inhalte zu publizieren. Über entsprechende Affiliate-Links lässt sich dann passives Einkommen erschließen. Auch könnte eine speziellere Nische besetzt werden, wie etwa die besten Kochrezepte, die beim Work and Travel-Abenteuer gekostet und nachgekocht wurden. Die eigentliche Leistung ist es in diesem Fall, passende (verfügbare) Produkte zu benennen, mit denen die bestimmt außergewöhnlichen Speisen nachgekocht werden können.

 

2.) Vorab sparen und das Auslandsabenteuer genießen

 

Wer bereits im Vorfeld sein Sparkonto aufgefüllt hat, kann den Auslandstrip deutlich entspannter angehen. Für alle außergewöhnlichen Kosten (außerhalb von Kost und Logis) kann das Ersparte auf dem Sparbuch dienen. Idealerweise reglementiert sich jeder Reisende so, dass ein festes Taschengeld pro Monat zur Verfügung steht. Das hilft dabei, die Wünsche im Ausland finanziell fassbar zu halten.

 

3.) Ein Nebenjob zur Arbeit in der Unterkunft

 

Wer dem Work and Travel-Prinzip folgt, der arbeitet dort, wo er lebt. Je nachdem, wie intensiv und zeitraubend die Arbeit eben dort ist, kann es auch eine Option sein, sich in eben diesem Ort um eine zusätzliche Einkommensquelle zu bemühen. Das heißt: Wer tagsüber die Arbeit im Haushalt einer Familie oder auf der Farm zeitlich gut stemmen kann, könnte abends vielleicht noch ein paar zusätzliche Groschen im örtlichen Pub verdienen.

 

Der Worst-Case: Kost weg, Logis weg – was nun?

Sind Kost und Logis auf einen Schlag nicht mehr verfügbar, ist für viele Work and Traveller guter Rat teuer

Abbildung 2: Sind Kost und Logis auf einen Schlag nicht mehr verfügbar, ist für viele Work and Traveller guter Rat teuer. Wer keine finanziellen Reserven hat, muss sich rasch um Überbrückungsgeld kümmern.

 

Der Abenteuer-Faktor einer Work and Travel-Reise besteht nicht nur darin, dass keiner vorhersehen kann, wo und unter welchen Bedingungen Work an Travel passieren wird, sondern auch, weil unklar ist, ob Arbeit und Unterkunft zur Person passen und so lange verfolgt werden können, bis die Anschlussbeschäftigung angetreten werden kann.

 

Kurz um: Auch bei guter Vorbereitung kann es passieren, dass Kost, Logis und Arbeit von jetzt auf gleich gekappt werden.

 

Auf dem Weg zur neuen Unterkunft und zum neuen Arbeitgeber ist dann erst einmal Überbrückungsgeld nötig, das für die Finanzierung der Unterkunft und der Reise nötig ist, selbst wenn regelmäßiges Einkommen zu verzeichnen ist. Wer auf Erspartes zurückgreifen kann, hat Glück. Wem kein finanzielles Polster zur Verfügung steht, dem bietet der Schnellkredit als günstige Alternative einen überschaubaren Kreditrahmen – ohne dafür viele bürokratische Hürden nehmen zu müssen. Zur Verfügung steht dieser Weg des Schnellkredits

  • Volljährigen
  • mit einem Einkommen über 500 Euro (evtl. passives Einkommen, Kindergeld!?),
  • Menschen mit mittlerer Bonität (ggf. können die Eltern den Vertrag abschließen)
  • und einem Wohnsitz in Deutschland (trotz aktuellem Aufenthalt im Ausland).

 

Abbildung 1: pixabay.com © larahcv (CC0 Public Domain)

Abbildung 2: pixabay.com © likedok88 (CC0 Public Domain)

 






 

 

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